Programm Swiss-IGF 2016 – 24. Mai in Bern

08:30 – 09:00 Besammlung und Begrüssungskaffee
09:00 – 09:15 Begrüssung, Eröffnung mit Philipp Metzger, Direktor BAKOM

Kurze Einführung

09:15 – 10:30 Plenum 1
Welche Datenpolitik braucht die Schweiz?
Open und Big Data sind auch in der Schweiz andauernd diskutierte Themen. Daten verschiedenster Art gelten als „Rohstoff des Informationszeitalters“ und sind daher begehrt. Missbrauch und Verknüpfungen von persönlichen Daten sind jedoch umstritten, Selbstbestimmung und Datensouveränität sind immer häufiger gestellte Forderungen. Kann die Schweiz eine Datenpolitik entwickeln, die allen Anspruchsgruppen und Anforderungen gerecht wird in Puncto Zugang, Nutzung, Sicherheit und Kontrolle?

Inputs: BAKOM, Hannes Grassegger (Publizist), Peter Gruetter (Asut), André Golliez (Opendata)
Ko-Moderation: Rolf Weber, Uni Zürich, und Beat Estermann, BFH

10:30 – 11:00 Kaffeepause
11:00 – 12:30 Plenum 2

Netzsperren – wirksames Instrument oder kurzsichtiger Aktivismus?

Netzsperren werden zunehmend als Massnahme gegen allerlei Missbräuche gefordert; gegen verbotene Pornographie, Gambling, Phishing, Malware und Spam bis hin zu Urheberrechtsverletzungen. In den Augen der einen sind solche Sperren der Anfang vom Ende der Informationsfreiheit – andere sehen sie als notwendiges und zielführendes Mittel, um Recht im Internet durchzusetzen und Schutz zu bieten. Wo liegen die Verantwortungen – bei Behörden, ISPs oder Nutzern? Wer bestimmt, wer kontrolliert, wie transparent – und welche Möglichkeiten haben Nutzer, sich gegen Sperren zu wehren?

Inputs: Maître Nicolas Capt und Balthasar Glättli, Nationalrat
Moderation: Philip Meyer, SRF

12:30 – 13:30 Mittagspause (Stehlunch)
13:30 – 15:00 Parallel-Workshop 1

Dateninfrastruktur in der Schweiz. Daten sind eine Ressource, die für Innovation und Wachstum eine entscheidende Rolle spielen. Was bedeutet dies für die Schweiz?

Leitung: André Golliez, Opendata, und Matthias Stürmer, Parldigi.

Parallel-Workshop 2

Thema .swiss – Update after its 1st year.

Leitung: Stéphane Bondalliaz, BAKOM

Parallel-Workshop 3

Digitale Archive als Grundlage für die künftige Forschung der Schweiz: Bestände, Zugang und Kosten

Leitung: Florent Thouvenin, Uni Zürich, und Amélie Vallotton, BIS.

15:00 – 15:30 Kaffeepause
15:30 – 17:00 Plenum 3

Novellierung des Schweizer Urheberrechts

Wird die andauernde Debatte um die Novellierung des Schweizer Urheberrechts den komplexen Anforderungen des digitalen Zeitalters gerecht? Oder bleibt es bei „altem Wein in neuen Schläuchen“? Wie kann ein gerechter Abgleich der Interessen erfolgen?

Welche Auswirkungen hat die Revision des Urheberrechtsgesetzes auf den Zugang zu Informationen? Insbesondere: werden Bibliotheken ihre Leistungen weiterhin anbieten können?

Inputs: Emanuel Meyer, IGE, Danielle Kaufmann, Unibibliothek Basel, Willi Egloff, Rechtsanwalt und Autor
Ko-Moderation: Bernie Hoeneisen, ISOC-CH, und Simon Schlauri, Digitale Allmend

17:00 – 17:30 Wrap-up / Zusammenfassung / Wie weiter? – Botschaft ans globale IGF

Ko-Moderation: Thomas Schneider, BAKOM, und Wolf Ludwig, Swiss-IGF

 

 

Format und Durchführung:

  • Keine Panels (Teilung in Experten und Publikum) in der herkömmlichen Form, womit wir bereits 2015 gute Erfahrungen machten,
  • alle Sessions werden von Ko-ModeratorInnen geleitet und animiert (mit mobilen Mikrophonen),
  • Input-Statements (etwa 5 Min.) von eingeladenen und gebrieften Sachverständigen werden vom Saal als Einführung zum jeweiligen Thema präsentiert,
  • Erfahrene Ko-ModeratorInnen sind dafür verantwortlich, so früh wie möglich eine interaktive Debatte zu gewährleisten,
  • Schriftliche Statements (auch länger) der Sachverständigen können eingebracht, vorab fotokopiert und verteilt werden (wäre auch für DolmetscherInnen nützlich),
  • Auf einem Info-Table im Foyer können weitere Materialien ausgelegt werden (weitere Hintergrundinfos, Flyers etc.).

Das Swiss-IGF 2016 wird wie im Vorjahr in drei Verkehrssprachen Deutsch, Französisch und Englisch durchgeführt mit Simultanübersetzungen (ausser Workshops).

Basel, März 2016 / WL

Partner

Universitaet-St-Gallen-FSI-de
BIS (De)
ITSL (De)
SWITCH
EURALO
e-power für die Schweiz
Asut
Internet Society ISOC
Digitale Allmend
Open CH
PARLDIGI
OpenData.ch